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Das Einkaufszentrum von Novomatic

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Da Novomatic in Wien auf das Aufstellen von Spielautomaten verzichten musste, wird jetzt eine Expansion des Glücksspielgeschäfts in das Burgenland durchgeführt. Dies gilt als Reaktion auf das Verbot von Glücksspiel in der Stadt Wien. Die Ausbreitung des Automatenbetriebs findet somit in den anliegenden Bundesländern statt. Auch wird dieses Konzept mit der Entwicklung eines eignen Einkaufszentrums verknüpft. Der Glücksspielkonzern Novomatic will ein Einkaufszentrum, welches einen Glücksspielbereich enthalten wird, zwischen Sopron und Eisenstadt bauen.

Dieses Vorhaben wurde vom Presse-Sprecher der Novomatic bestätigt, mit dem Verweis darauf, dass das Projekt parallel zu den Novo-Parks in Neudorf gestaltet werden soll. Dieser Park wurde im Mai eröffnet und enthält unter anderem eine Spielhalle für Sportwetten und acht weitere Lokalitäten für Glücksspiel. Das Projekt stellte ein Novum dar und Schätzungen zu Folge dürften die Kosten für dieses Unterfangen eine 8-stellige Summe betragen haben. Mit Aussagen zur Durchführung des Projekts, im Falle, wenn keine Genehmigung für den Glücksspielbereich erteilt wird, hält sich die Novomatic Führung bedeckt. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass ein gehobenes Einkaufszentrum umgesetzt werden soll.

Novomatic ist jedoch im Besitz der nötigen Konzession sowohl für das Burgenland als auch für Niederösterreich. Deshalb sollte das Absegnen des Projekts nur eine Formalität darstellen. Die Genehmigung für das Bauprojekt unterliegt jedoch der zuständigen Gemeinde und ist somit in der Hand des Bürgermeisters. Dieser gibt an bisher wenig über die detaillierten Pläne des Vorhabens zu wissen und verweist auf zukünftige Treffen zur näheren Klärung.

Der Verkäufer des Bauplatzes, auf dem das Einkaufszentrum errichtet werden soll, wollte das Gebiet ursprünglich selbst entwickeln. Dies musste aber aufgrund der Finanzkrise verschoben werden und jetzt hat er sich zum Verkauf, aufgrund seines vorangeschrittenen Alters erschlossen. Die angekaufte Gesamtfläche beträgt dabei zwischen 60.000 und 80.000 Quadratmeter.

Quelle: wirtschaftsblatt.at