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Das Ende einer Einbruchserie

spielhalle

Die Vorfälle aus dem vergangenen Jahr in Emmerich und Rees scheinen sich nun aufgeklärt zu haben. Im letzten Jahr gab es dort im Zeitraum zwischen April und Juli eine Serie von Einbrüchen, für die nun drei junge Männer zur Verantwortung gezogen werden. Die Anklage für die drei Bandenmitglieder lautet schwerer Diebstahl. Am 13. Juli 2015 wurden die Verantwortlichen auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Die Merkur Spielothek in Emmerich war bereits mehrfach ein beliebtes Angriffsziel der drei Männer zwischen 23 und 27 Jahren, sodass die Polizisten leichtes Spiel hatten, die Täter abzupassen und nach ihrer Tat zu schnappen.

Schaden übersteigt den Wert der Beute bei weitem

Das Männertrio wird wegen schweren Bandendiebstahls in fünf Fällen angeklagt. Bei jedem Einbruch in die betroffenen Spielcasinos und anschließender Zerstörung der Spielmaschinen beziehungsweise Geldwechselmaschinen trugen die Männer Masken. Insgesamt ergaunerten sie so in etwa 50.000 Euro an verschiedenen Standorten. Durch ihr gewaltvolles Vorgehen verursachten sie dabei einen Schaden von 200.00 Euro. Vor dem Richter Gerhard van Gemmeren begründeten sie ihr Vergehen durch ihre ärmlichen Lebensverhältnisse in ihrem Heimatland Rumänien. Diese Situation und die Tatsache, dass sie keinen Weg aus der Arbeitslosigkeit fanden, trieb die drei jungen Männer letztlich in die Schwarzarbeit und später zu dem Verbrechen.

Videomaterial überführte die Täter

Als Beweismaterial wurde vonseiten der Polizei ein Videomitschnitt eingereicht. Die Taten, die im Einzelnen nicht einmal zehn Minuten dauerten, liefen stets nach demselben Muster ab. Nach dem Einbruch in die ausgewählte Spielothek, zerstörten die Männer die Automaten und hinterließen jedes Mal einen großen Schaden. Wie durch einen der Polizisten bekannt wurde, gab es seit der Festnahme des Trios keine weiteren Einbrüche. Bei der Verhaftung wehrten sich die Männer nach Aussagen der Polizei mit Gewalt, sodass einer der Polizisten verletzt wurde. Da es für diese Tat allerdings keine Beweise gibt, müssen sich die Männer nur wegen schweren Bandendiebstahls vor Gericht verantworten. Die Fortführung des Gerichtsverfahrens findet am 25. Januar im Landgericht Kleve statt.

Quelle: derwesten.de