Hier testen wir mobile Casinos

Gaunerbande vor Gericht

Gaunerbande

Mitte des letzten Jahres sorgte eine Verbrecherbande für Schlagzeilen. Mit insgesamt 12 Einbrüchen ergaunerten die sechs angeklagten, aus Rumänien stammenden Männer, 150.000 Euro. Der durch die Einbrüche verursachte Sachschaden liegt bei knapp 100.000 Euro. Nun, ein halbes Jahr später, müssen sich die Männer vor Gericht für ihr Verbrechen verantworten. Am 28. Januar wurde der Gerichtsprozess in Braunschweig eröffnet.

Die Tatvorwürfe

Angeklagt sind insgesamt sechs Männer zwischen 26 und 37 Jahren und eine 28 – jährige vermutliche Komplizin der Truppe. Zusätzlich waren Sicherheitsbeauftragte und Übersetzer während des Prozessauftaktes am Donnerstag anwesend. Wider erwartend dauerte der erste Tag des Prozesses nicht lange. Nachdem die Anklage laut vorgetragen wurde, machte lediglich die angeklagte 28 – jährige Frau über ihren Anwalt eine Aussage. Zu den Tatvorwürfen zählen zwölf Einbrüche und der Diebstahl eines Autos. Die Idee zur Straftat stammt laut den Vorwürfen von dem 37 – jährigen Beschuldigten. Die Männer kommen ursprünglich fast alle aus der gleichen Region in Rumänien. Bei den Einbrüchen gingen sie stets ähnlich vor. Entweder brachen sie direkt in die ausgesuchten Spielhallen ein oder sie zerstörten den Eingangsbereich mit dem zuvor gestohlenen Wagen. Am Ende war ihr Ziel immer der Geldwechselautomat, den sie mitnahmen, anschließend zerstörten und leerten. Das so gestohlene Geld von insgesamt 150.000 Euro sandten sie zum größten Teil in ihre Heimatstadt in Rumänien.

Prozess wird verschoben

Nach dem letzten Einbruch in Bittersfeld wurden sie schließlich gefasst. Die beschuldigte Frau versicherte nichts von den Einbrüchen gewusst zu haben. Sie wird der Beihilfe beschuldigt, da sie die Wohnung, in der die Männer festgenommen wurden, zur Verfügung gestellt hatte. Der Prozess wurde zwischendurch für anderthalb Stunden unterbrochen, damit sich die Anwälte und die angeklagte Frau besprechen konnten. Danach wurde verkündet, dass der Prozess am Morgen des 12. Februars weitergeführt wird.

Quelle: waz-online.de